gekennzeichnet.28. Februar 2016
in klimaschützendes und volkswirtschaftlich günstiges Zukunftskonzept beruht auf Wind- und Solarenergie, ergänzt um Speichersysteme für elektrische Energie. Stromspeicher müssen die Fluktuation von Wind- und Solarenergie abfangen. Sie nehmen den erzeugten Strom zu Zeiten der Überproduktion auf und halten ihn bereit für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Ein solches Konzept ermöglicht eine hundertprozentige Energieversorgung.
Grundsätzlich können dabei auch die sog. ‚kleine Leute‘ mitwirken. Stromspeicher lassen sich heute schon wirtschaftlich in fast jedem Haus mit Solardach einsetzen, sie werden durch das staatliche KfW-Programm sogar bezuschusst. Um diese Entwicklung auch bei uns voranzutreiben, hat der Solarverein Goldene Meile (SGM) zwei kompetente Redner eingeladen. Die Ingenieurin Julia Badeda von der Forschungsabteilung des Instituts von Professor Dirk Uwe Sauer an der RWTH Aachen wird den Stand der Entwicklung von Stromspeichern aus wissenschaftlicher Perspektive darlegen, und der Politiker Stephan Grüger (MdL in Hessen) wird die energiewirtschaftlichen Möglichkeiten des Ausbaus von Speichertechnologien diskutieren und die dafür notwendige politische Rahmensetzung vorstellen. Er kommt von der ‚Denkfabrik‘ EUROSOLAR, Erfinderin des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das mittlerweile von nahezu hundert Ländern kopiert worden ist.
Das Mini-Symposium findet statt am Donnerstag, 17. März 19 Uhr, Foyer der Rheinhalle in Remagen, Simrockweg
Zwei Referenten: Julia Badeda (RWTH Aachen) und Stephan Grüger (EUROSOLAR)
Veranstalter: Solarverein Goldene Meile e.V.