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Fortsetzung Solarcamp macht Schule

12. März 2026

Aufruf vom Kreis für nächstes „Solarcamp

Da das Ergebnis des deutschlandweit ersten Modellprojektes „Solarcamp macht Schule“, an den beiden Schulen am Calvarienberg noch besser als erwartet war, hat die Kreisverwaltung jetzt weitere Schulen aufgefordert, ihr Interesse für das nächste Solarcamp zu bekunden.

Gemeinsam mit den im Kreis ansässigen Unternehmen Hanisch Holzbau und Energiegewinn Geschier haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im April 2025 nämlich nicht nur einen Solar-Fahrrad-Unterstand gebaut. Klaus Pütz von der Neuen Energie Nordeifel GmbH führte durch die große PV- und Batteriespeicheranlage der Schulen auf dem Calvarienberg und das im Kreis ansässige Institut für qualifizierende Unternehmensforschung und Beratung (IQIB) erklärte anhand des eigens mitgebrachten Modell-Kubus die Funktionsweise des modernen Strom- und Netzmanagements.

Eine umfangreiche theoretische Einführung in die erneuerbaren Energien durch die teilnehmenden Unternehmen, die beiden unterstützenden Lehrkräfte sowie Josef Peuker von der Initiative „Solarcamp for Future“ war ebenfalls Bestandteil der Projektwoche. Ziel war es, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern theoretisch und praktisch das Berufsfeld Solarteur nahezubringen und vielleicht die Berufswahl zu unterstützen. Daher kommt auch der Name für das Projekt – das bereits erprobte Solarcamp-Format wurde am Calvarienberg im Kreis Ahrweiler nun erstmalig auf eine schulische Projektwoche zugeschnitten. Positiver Nebeneffekt: der Solar-Fahrrad-Unterstand bleibt stehen kann zum Laden von E-Fahrrädern und anderen Geräten genutzt werden.

Finanziert wurde das Projekt zu gleichen Teilen durch die Kreisverwaltung Ahrweiler sowie von der Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ der Kreissparkasse. Allerdings fielen nur Kosten für die Fahrradständer an, die anteilig vom Hersteller WSM ebenfalls gesponsort wurden. Die beteiligten Unternehmen spendeten das eingesetzte Material sowie ihre Arbeitszeit mit dem Wunsch, dass die freien Mittel für weitere Klimaschutzmaßnahmen an anderen Kreisschulen eingesetzt werden.

„Genau so wird eine Maßnahme gut – mit tollen Partnern, die ein gutes Projekt erkennen und gemeinsam vorantreiben“ resümiert Klimaschutzmanager Wilhelm Schulz und erinnert sich, dass die Maßnahme im Kreis-Klimaschutzkonzept ursprünglich einmal „Werbung für nachhaltige Berufsfelder“ hieß. Der Kontakt zur Solarcamp-Initiative sei schließlich durch Rainer Doemen vom Solarverein Goldene Meile e. V. zustande gekommen. „Die schönsten Ideen entstehen aus guten Netzwerken“.

Da die Maßnahme bei allen Beteiligten sehr gut angekommen ist und die Unterrichtsinhalte vorbereitet sind, möchte die Kreisverwaltung das Solarcamp gern in den folgenden Jahren erneut veranstalten.